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Der Mensch ist Teil der Natur. Zerstört er sie, vernichtet er den Boden, der ihn trägt. Die modernen rechten und linken Ideologien sind überholt und für die Zukunft eine Bedrohung, denn sie basieren auf dem Raubbau an der Erde. Uneins sind sie nur darüber, wie die Gewinne aus dem Raubbau verteilt werden sollen. Geistiger Hintergrund dieses Treibens ist der Anthropozentrismus, also die Überzeugung, daß der Mensch über die übrige Natur stehe und sie ausbeuten dürfe.
Wir sagen dagegen: Die Natur ist nicht nur Lebensgrundlage des Menschen, sie hat auch einen Eigenwert. Daher muß der ökologische Wandel zunächst in den Köpfen stattfinden: Gut ist, was den Menschen mit der Natur verbindet, nicht, was ihn trennt.
Dazu gehört, dem Tierschutz einen bedeutenden Stellenwert als bisher zu geben.
Tiere sind keine seelenlosen Maschinen, die in Massenhaltung oder Laboratorien gequält oder im Dienste von Kommerz und fragwürdiger Wissenschaft geopfert werden dürfen. Im Umgang mit den Mitgeschöpfen spiegelt sich das Niveau einer jeden Kultur wieder.
Deshalb: Die Ehrfurcht vor allem Leben muß Kern der Politik werden!