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Wir halten nichts von der Anmaßung, andere Völker zur technischen „Zivilisation“ zu bekehren. Ist es doch gerade die industrielle Revolution, die in Europa und anschließend auf den anderen Erdteilen zur Ausbeutung der Rohstofflagerstätten und zur Zerrüttung der traditionellen Lebensweisen führte. Aufgrund dieser historischen Erfahrung lehnen wir alle Bestrebungen ab, die darauf abzielen, die falschen Wohlstandsideale der Industriestaaten als Patentrezepte zur „Entwicklung“ der sogenannten „Dritten Welt“ anzupreisen. Überlebenspolitik muß auf globalen Einsichten beruhen, aber regional angepaßt stattfinden.
Ein begrenzter Planet verträgt kein ungebremstes Bevölkerungswachstum. Vorsorge gegen die Bevölkerungsexplosion muß daher neben dem Schutz der Regenwälder zum wichtigsten Anliegen der Hilfe   für die armen Staaten der Südhalbkugel werden.
So begrüßenswert der allmähliche Rückgang der Bevölkerungszahl in Deutschland ist, so katastrophal ist das Bestreben, diesen ökologischen Vorteil durch Einwanderung wieder zunichte zu machen. Die globale Bevölkerungsexplosion, – jährlich wächst die Weltbevölkerung um weitere 90 Millionen Köpfe, – halten wir damit nicht auf. Aber wir verschärfen die ökologische Krise bei uns.
Denn die dichtbevölkerten und überindustrialisierten Länder Europas können nicht noch weitere Konsumenten aufnehmen, ohne gleichzeitig auch die Müllberge zu erhöhen, die Landschaftszersiedlung zu beschleunigen und den Energieverbrauch zu steigern.
Deshalb: Beendigung des industriellen Raubbaues hier und Eindämmung der Überbevölkerung in der „Dritten Welt“!